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U55-Fahrgäste sollen schwarz sehen
Senatsbaudirektorin will U55-Bahnhof Brandenburger Tor dunkel gestalten
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| U-Bahnhof Brandenburger Tor. Der düstere Eindruck des Rohbaus wird durch eine Gestaltung in Schwarz erhalten bleiben. Foto: Florian Müller (Juni 2008) |
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| Rudower Chaussee Ecke Groß-Berliner Damm. Der Bau der Straßenbahnverlängerung in die Wissenschaftsstadt Adlershof schreitet zügig voran und dokumentiert eindrucksvoll, wie schnell Straßenbahnbau im Vergleich zum U-Bahn-Bau sein kann. Und schwarze Haltestellen sind hier mit Sicherheit nicht zu befürchten. Foto: Marc Heller (Juni 2008) |
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Die immer wieder verschobene Inbetriebnahme
der Insellinie U55 zwischen
Hauptbahnhof und Brandenburger Tor
mit Zwischenhalt Bundestag soll nach
Angaben der BVG nun zur Leichtathletik-
Weltmeisterschaft in Berlin Anfang August
2009 erfolgen. Geplant ist ein Pendelverkehr
auf einem Gleis.
Verzögerungen gab es vor allem beim Bau
des U-Bahnhofs Brandenburger Tor unter
dem Pariser Platz, der nun aber im Rohbau
fertig ist. Düster sind hier jedoch die weiteren
Aussichten, denn auf Wunsch der Senatsbaudirektorin
Regula Lüscher soll die
neue Station vor allem in schwarzer Farbe
gestaltet werden. Damit wird wegen fehlender
Reflektion besonders viel Energie für
die Beleuchtung eingesetzt werden müssen,
was den Geldbeutel der Fahrgäste und unser
Klima belastet. Eine derartig unsinnige Gestaltungsvorgabe
wird auch nicht durch die
angekündigte „flächige Lichtdecke“ besser. IGEB Stadtverkehr
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