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| Ein Provisorium sollte die Endhaltestelle am U-Bahnhof Warschauer Straße sein, als sie im Mai 2000 in Betrieb ging. Doch wann die geplante Verlängerung Richtung Schlesisches Tor und Hermannplatz erfolgt, ist inzwischen völlig offen. |
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| Als 1976 die U-Bahn zur Osloer Straße eröffnet wurde, war die Straßenbahn schon einmal dort gewesen: 1927/28 ging die Strecke durch die See-, Osloer, Bornholmer und Wisbyer Straße (erstmals) in Betrieb. |
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| Von 1927 bis 1966 fuhr die Straßenbahn über die Heerstraße nach Spandau. Der Platz für die Gleise ist über weite Strecken immer noch vorhanden. Fotos: Jan Gympel |
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Reden wir nicht von dem, was die DDR seit
Mitte der siebziger Jahre in nur anderthalb
Dekaden an neuen Straßenbahnstrecken
aus dem Boden stampfte. Die Rahmenbedingungen
im damaligen Ost-Berlin waren
ganz andere als heute in der wiedervereinten
Stadt, zudem wurde zum großen Teil auf der
„grünen Wiese“ gebaut statt in bereits besiedeltem
Gebiet.
Aber blicken wir doch einmal zurück in die
Zeit der Weimarer Republik. Weitgehend in
Vergessenheit geraten ist, wie viele Tramtrassen
damals in Berlin neu entstanden. Eine
kleine Chronik:
1. März 1925 – Mit der Strecke in der Jostystraße
(heute Teil der Mollstraße) wird – wie
östlich bereits vorhanden – auch nördlich
des stark frequentierten Alexanderplatzes
ein Einrichtungsverkehr eingerichtet: Alle
Züge zur Greifswalder Straße und zur Prenzlauer
Allee verlassen den Platz über die Neue
Königstraße (heute Otto-Braun-Straße), alle
Züge von dort erreichen ihn über die Prenzlauer
Straße (heute ersetzt durch die Karl-
Liebknecht-Straße). Der teilweise notwendige
Wechsel des Straßenzuges erfolgt über die
Jostystraße, die nur in westlicher Richtung
befahren wird.
31. Mai 1925 – Nachdem eine Gleisverbindung
zu den Strecken der ehemaligen
„Städtischen Straßenbahn Cöpenick“ hergestellt
worden ist, beginnt der durchgehende
Linienverkehr aus dem Berliner Netz über
die Ecke Linden- und Bahnhofstraße hinaus.
Zeitgleich geht die Trasse zum Krankenhaus
Köpenick in Betrieb.
20. Juli 1926 – Eröffnung der Strecke in der
Straße Unter den Eichen von der Drakestraße
bis in den Dahlemer Weg hinein. Sie ist als
erster Abschnitt einer Verlängerung nach
Zehlendorf-Mitte, wenn nicht gar bis nach
Potsdam, gedacht.
12. April 1927 – Eröffnung der Strecke auf
der Heerstraße: Sie verbindet die bestehenden
Gleisanlagen am Bahnhof Heerstraße
mit jenen in Pichelsdorf und beinhaltet auch
eine Schleife zur Grunewald-Rennbahn (heute
Standort des Olympiastadions) über Rennbahnstraße
(heute Flatowallee), (späterer)
Stadionallee (heute Jesse-Owens-Allee) und
Rominter Allee (heute Passenheimer Straße).
22. September 1927 – Eröffnung der Strecke
von der Berliner Straße (heute Tempelhofer
Damm) über die Flughafenstraße (in Fortsetzung
der Paradestraße, heute in diesem
Bereich nicht mehr vorhanden) zum
(damaligen) Abfertigungsgebäude des
Flughafens Tempelhof, der damit wenige
Jahre nach seiner Inbetriebnahme an
die Straßenbahn angeschlossen worden ist.
15. November 1927 – Eröffnung der Strecke
in der Seestraße zwischen
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Jan Gympel
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