Fahrgastsprechtage 2025
Am 20. Oktober 2025 fand im Bürgersaal im Rathaus Zehlendorf der Sprechtag für Reegionalverkehrs-Fahrgäste statt, zu dem der Berliner Fahrgastverband IGEB eingeladen hatte. Bernd Arm, Leiter Angebot beim VBB, Birte Enzenberger, Öffentlichkeitsarbeit DB Regio Nordost, Sebastian Achtermann, Geschäftsführer der NEB, und Lars Gehrke, Geschäftsführer der ODEG, referierten zu verschiedenen Themen und stellten sich den Fragen und der Kritik des Publikums. Es waren etwa 80 Teilnehmer anwesend.
22. Dez 2025
Mit dem Fahrplan 2026, der zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 startet, geht nach jahrzehnte langer Planung und Neubau die Dresdner Bahn innerhalb Berlins und Blankenfelde-Mahlows für den Fernund Regionalverkehr in Betrieb und damit auch die zweite Stufe des Netzes Elbe-Spree. Es kommt zu einigen Anpassungen in den Linienführungen. Bedingt durch die weiter anhaltende Sperrung der Hamburger Bahn und weiteren Baumaßnahmen entlang der Dresdner Bahn vor allem rund im Zossen, kann noch nicht das volle geplante Programm umgesetzt werden.
Für den Ostseeverkehr gibt es eine deutliche Verbesserung. Künftig ist Stralsund auch über Angermünde stündlich erreichbar, ab wechselnd direkt oder per Umstieg mit direktem Anschluss.
Wegen begrenzter Finanzmittel entfallen einzelne sehr schwach nachgefragte Fahrten mit durchschnittlich weniger als 10 Fahrgästen pro Fahrt. Betroffen sind die Linienabschnitte:
Auf der Linie RB27 wird der Ast nach Wensickendorf nur noch montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit bedient. Somit entfallen auch die am Wochenende nach Schmachtenhagen weiter geführten Fahrten. Dieser Abschnitt ist damit völlig ohne Verkehr.
DB Fernverkehr hat einseitig zum Fahrplanwechsel die Anerkennung von VBB-Fahrausweisen in den Fernverkehrszügen gekündigt. Somit können auf den Abschnitten Potsdam—Berlin—Cottbus, Berlin—Elsterwerda und Berlin—Prenzlau die Fernverkehrszüge nur noch mit Fernverkehrsfahrkarten genutzt werden. VBB-Tickets und das Deutschlandticket werden nicht mehr anerkannt.
Folgende Linienanpassungen sind zum Fahrplanwechsel vorgesehen:
Die Linie FEX erhält nun die eigentlich von Anfang an vorgesehene Linienführung und führt ab Hauptbahnhof direkt über Potsdamer Platz und Südkreuz zum Flughafen BER. Der Umweg über Gesundbrunnen entfällt. Es wird tagsüber ein 15-Minuten-Takt eingerichtet. Nachts gibt es Einzelzüge, die über die Stadtbahn verkehren.
Wegen des Baus der neuen Bahnhöfe Berlin-Köpenick und Fangschleuse gibt es auf der Linie RE1 vorübergehend veränderte Zeitlagen. Darüber hinaus gibt es ebenso vorübergehend ein verändertes Haltekonzept, um auf den Zügen der Brandenburg-Zuggruppe von 6 auf 8 Wagen verlängerte Züge anbieten zu können, die nach und nach in den Einsatz gelangen. Hierfür werden 7 sechsteilige Desiro-HC-Fahrzeuge zu 14 Vierteilern beim Hersteller Siemens in Krefeld umgebaut. Die 8-Wagen-Züge können jedoch aufgrund von noch zu kurzen Bahnsteigen nicht überall halten, weshalb ab dem Fahrplanwechsel die Halte Götz, Groß Kreutz, [...]
Dieser Artikel ist im Internet nicht komplett verfügbar. Sie finden ihn aber im aktuellen SIGNAL, erhältlich in vielen Zeitschriftenläden und Bahnhofsbuchhandlungen.
Jens Fleischmann
aus SIGNAL 6/2025 (Dezember 2025 / Januar 2026), Seite 14-18