Der Bahnhofsvorsteher informiert

Konkurrenz behindert das Geschäft

Thalys/DB-Streit geht weiter

Thalys ist eine Kooperation der Französischen, Belgischen und Niederländischen Bahnen, die Hochgeschwindigkeitszüge zwischen den Metropolregionen Amsterdam, Brüssel, Köln, Paris und dem Ruhrgebiet anbietet. Dabei steht sie, seit dem Ausscheiden der Deutschen Bahn aus dieser Kooperation, zwischen Köln und Brüssel in direkter Konkurrenz zu den ICE der DB (siehe auch

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SIGNAL 1 und 2/2012 ).

Zug
Thalys in Aachen. Fahrkarten für diesen Zug gibt es bei den Fahrkartenschaltern der DB nun nicht mehr zu kaufen. Foto: BfVst

Die Vertriebskanäle der Deutschen Bahn stellten zum Fahrplanwechsel am 9. Juni 2013 den Verkauf von Fahrkarten für den Thalys ein. Ursprünglich war diese Maßnahme nur für die Strecke Brüssel—Köln geplant. Da Thalys jedoch auf „ganz oder gar nicht“ bestand, entschied sich die DB für Letzteres. War es in der Vergangenheit für den Fahrgast ohnehin schon schwierig, ein vernünftiges zusammenhängendes Angebot für den internationalen Verkehr zum Beispiel nach London zu bekommen, weil die Thalys-Züge immer als sogenannte Globalpreise (Reservierungen, die den Fahrschein bereits beinhalten) separat tarifiert werden mussten, so ist es nun nahezu unmöglich, da es kaum Verkaufsstellen gibt, die direkter Vertriebspartner der SNCF und der DB sind. (BfVst)

Berliner Fahrgastverband IGEB

aus SIGNAL 3/2013 (Juli 2013), Seite 29

 

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