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| S-Bahnhof Heidelberger Platz am Südring. Neben dem S-Bahn-Zug ist eines der beiden zugewachsenen Südring-Fern-/Gütergleise zu erkennen. Das zweite Gleis ist unter Gestrüpp unsichtbar. Die Wiederinbetriebnahme dieser Gleise ist verschoben, und die Elektrifizierung mit Oberleitung abgesagt. Foto: Florian Müller |
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Die Pläne der Deutschen Bahn, die Fernbahngleise
des südlichen Berliner Innenrings zwischen
Halensee und Tempelhof wieder aufzubauen,
um die Strecke als Umleitungsstrecke
nutzen zu können (siehe SIGNAL 6/2010 ), sind
ins Stocken geraten. Geplant war, diese Strecke
ab 2014 mit Dieselfahrzeugen zu befahren
und sie später zu elektrifizieren. Nun wird
die Wiederinbetriebnahme nicht vor 2017 erfolgen,
und die Elektrifizierung ist nicht mehr
vorgesehen.
Für eine Elektrifizierung wäre ein Planfeststellungsverfahren
erforderlich. Außerdem
wären durch die mit der Elektrifizierung einhergehenden
Veränderungen der Strecke umfangreiche
Schallschutzmaßnahmen gesetzlich
vorgeschrieben,
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die bei einer bestehenden
und unverändert wiederaufgebauten Strecke
nicht erforderlich sind. Somit wäre ein Streckenwiederaufbau
zuzüglich Elektrifizierung
für die DB nicht mehr wirtschaftlich. Die gesetzlichen
Regelungen zum Schallschutz verhindern
also, dass auf dem südlichen Berliner
Innenring künftig statt umweltfreundlicher ELoks
nur Dieselloks fahren können. Damit wird
die Strecke auch für kurzfristige Umleitungen
von RE- und Fernverkehrszügen nicht zur Verfügung
stehen, da diese Züge meist elektrisch
fahren. Außerdem fehlt ein Regional-Bahnsteig
Südkreuz (Ring).
Berliner Fahrgastverband IGEB
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