Notiert

Gütertransporte per Eisenbahn leicht rückläufig

Von Januar bis September 2001 wurden in Deutschland im gewerblichen Verkehr 216,9 Millionen Tonnen Güter mit der Eisenbahn transportiert (- 0,9 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum).

Die Beförderungsleistung, die sich als Produkt aus der Beförderungsmenge und der Versandweite ergibt, entsprach mit 56,3 Milliarden Tonnenkilometern (- 0,2 %) in etwa dem Vorjahresergebnis; die mittlere Versandweite lag mit 259 km (+ 0,6 %) geringfügig höher.

Einen größeren Rückgang der insgesamt beförderten Tonnage verhinderte der grenzüberschreitende Gütertransport, der ca. ein Drittel des Gesamtaufkommens ausmachte: So erreichte der Güterempfang aus dem Ausland (35,7 Millionen Tonnen) ein Plus von 0,8 % gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2000, der Güterversand in das Ausland (31,4 Millionen Tonnen) erhöhte sich um 0,9% und der direkte Durchgangsverkehr von Ausland zu Ausland (8,1 Millionen Tonnen nahm um 4,2% zu. Die ausschließlich im Inland durchgeführten Transporte gingen um 1,9 % zurück auf 141,6 Millionen Tonnen.

Gleise
Während der Güterverkehr auf der Schiene rückläufig ist, boomt der Straßenverkehr weiter. Foto: Alexander Frenzel

Einen zweistelligen Zuwachs (+ 11,7 gegenüber den ersten drei Quartalen Vorjahres) erzielte der Transport von Fahrzeugen, Maschinen und sonstigen Haibund Fertigwaren (andere Halb- und Fertigerzeugnisse) bei einer Tonnage von 17,8 Millionen Tonnen. Das Transportvolumen für Nahrungs- und Futtermittel (andere Nahrungsmittel) erreichte 2,5 Millionen Tonnen (+ 4,7 % ) , Mineralölerzeugnisse (19,0 Millionen Tonnen) kamen auf ein Plus von 4,4 %; 25,4 Millionen Tonnen (+ 4,2 %) Steine und Erden wurden transportiert. Von der aufkommensstärksten Güterart, den Eisen und NE-Metallen, wurden 41,4 Millionen Tonnen (+ 1,2 %) befördert.

Der Transport landwirtschaftlicher Erzeugnisse ging mit - 26,4 % auf 5,8 Millionen Tonnen erheblich zurück; nach einem hohen Zuwachs von 39,8 % von Januar bis September 2000 gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Jahres 1999 übersteigt indessen dieser Wert für die ersten drei Quartale 2001 das vergleichbare Ergebnis für 1999 noch um 2,9 %.

Statistisches Bundesamt

aus SIGNAL 9-10/2001 (Dezember 2001 - Januar 2002), Seite 34

 

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