Hurra, hurra, die Straßenbahn ist da!

Straßenbahneröffnung zum U-Bf. Turmstraße

Auch wenn es mal wieder etwas länger dauerte als geplant, diese Streckeneröffnung ist der Höhepunkt des Jahres 2023 für den Berliner ÖPNV. Im Gegensatz zu anderen deutschen Großstädten, die stets baureife Pläne für neue Straßenbahnstrecken parat haben, wenn Mittel dafür freigegeben werden, ist das in Berlin nicht nur die einzige Strecke, deren Detailplanung in den letzten Jahren genug vorangekommen ist, sondern auch eine sehr wichtige.

Straßenbahn vor Kriminalgericht Moabit
Die zweitwichtigste Haltestelle der Neubaustrecke dient der Erschließung des Amts- und Kriminalgerichts und der angrenzenden Wohngebiete. Der beeindruckende Bau stellt sogar die 40-Meter-Flexity in den Schatten. Foto: Christian Linow

Rückblick

Als nach der Wiedervereinigung die erste Welle der Wachstumseuphorie über die neue, alte Hauptstadt schwappte, wurden nicht nur generell ganz große Pläne für eine flächendeckende Rückkehr der Straßenbahn nach West-Berlin gezeichnet, sondern es war allen Fachleuten klar, dass die hochbelasteten Verkehrskorridore der Innenstadt zuerst diese zusätzlichen Kapazitäten benötigen. Doch die einzigen Strecken, die wirklich schnell kamen, waren die Erschließung der Osloer Straße im Wedding und die Querung des Alexanderplatzes. Schon das dritte Projekt dieses Kalibers, die Straßenbahn auf der Bernauer Straße und zum Hauptbahnhof, entwickelte sich zu einem verkehrspolitischen Offenbarungseid. Die autofreundliche Verkehrsverwaltung wollte keine Fahrspur auf der Bernauer oder Invalidenstraße opfern, so dass diese Strecke mangels eigenem Bahnkörper sofort zur langsamsten Neubaustrecke außerhalb von Fußgängerzonen (Alexanderplatz) wurde. Außerdem wurde Berlin damit zur einzigen deutschen Großstadt, die eine neue Strecke ohne barrierefreie [...]




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Berliner Fahrgastverband IGEB

aus SIGNAL 3/2023 (September 2023), Seite 6-9

 

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