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| Die zweitwichtigste Haltestelle der Neubaustrecke dient der Erschließung des Amts- und Kriminalgerichts und der angrenzenden Wohngebiete. Der beeindruckende Bau stellt sogar die 40-Meter-Flexity in den Schatten. Foto: Christian Linow |
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Rückblick
Als nach der Wiedervereinigung die erste
Welle der Wachstumseuphorie über die
neue, alte Hauptstadt schwappte, wurden
nicht nur generell ganz große Pläne
für eine flächendeckende Rückkehr der
Straßenbahn nach West-Berlin gezeichnet,
sondern es war allen Fachleuten klar, dass
die hochbelasteten Verkehrskorridore der
Innenstadt zuerst diese zusätzlichen Kapazitäten
benötigen. Doch die einzigen
Strecken, die wirklich schnell kamen, waren
die Erschließung der Osloer Straße im
Wedding und die Querung des Alexanderplatzes.
Schon das dritte Projekt dieses
Kalibers, die Straßenbahn auf der Bernauer
Straße und zum Hauptbahnhof, entwickelte
sich zu einem verkehrspolitischen
Offenbarungseid. Die autofreundliche Verkehrsverwaltung
wollte keine Fahrspur auf
der Bernauer oder Invalidenstraße opfern,
so dass diese Strecke mangels eigenem
Bahnkörper sofort zur langsamsten Neubaustrecke
außerhalb von Fußgängerzonen
(Alexanderplatz) wurde. Außerdem
wurde Berlin damit zur einzigen deutschen
Großstadt, die eine neue Strecke ohne barrierefreie
[...]
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Berliner Fahrgastverband IGEB
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