Der übernächste Schritt

Senat plant Straßenbahn zum Bahnhof Jungfernheide

Der rot-rot-grüne Senat und die Senatsverwaltung für Verkehr machen ernst und treiben die Straßenbahnplanung in einem ungewohnten Tempo voran. Noch bevor das im Dezember begonnene Planfeststellungsverfahren für den vorangehenden Abschnitt Hauptbahnhof—U-Bf Turmstraße (Turm I) gestartet wurde, stellte die Verwaltung Mitte Oktober ihre ersten Vorplanungen für eine Straßenbahnverlängerung vom U-Bf Turmstraße weiter Richtung Bahnhof Jungfernheide und Virchow-Klinikum (Turm II) vor.

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Die Senatsverkehrsverwaltung betrachtet zwei „Untersuchungskorridore“ unabhängig voneinander: vom U-Bf Turmstraße zum Bf Jungfernheide sowie vom U-Bf Turmstraße zur bestehenden Straßenbahnendstelle am Virchow-Klinikum. Grafik: SenUVK
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Innerhalb des Korridors nach Jungfernheide kommen zwei Bündel in Frage: über die Sickingenbrücke (Bündel 1, Bild oben) oder über die Kaiserin-Augusta-Brücke (Bündel 2, Bild darunter). Die dunkelgrüne Trasse entspricht weitgehend der IGEB-Vorzugsvariante. Grafik: SenUVK

Dieses Engagement freut den Berliner Fahrgastverband außerordentlich.

Dabei werden beide „Untersuchungskorridore“ unabhängig voneinander bewertet, es geht also nicht um eine Auswahl, sondern eher um eine Realisierungsreihenfolge.

U-Bf Turmstraße—Bf Jungfernheide

Der Verlängerungsabschnitt zum R-, S- und U-Bahnhof Jungfernheide bietet das höhere Fahrgastpotenzial als der zum Virchow-Klinikum und sollte daher als erster realisiert werden.

Für die Strecke U-Bf Turmstraße—Bf Jungfernheide werden verschiedene Streckenvarianten untersucht: ein „Trassenbündel“ über die Sickingenbrücke und eines über die Kaiserin-Augusta-Allee.

Aus IGEB-Sicht kristallisiert sich eine Vorzugsvariante vom U-Bf Turmstraße über Turmstraße—Huttenstraße—Wiebestraße—Kaiserin-Augusta-Allee zum U-Bf Mierendorffplatz und weiter zum Bf Jungfernheide heraus – analog zur bestehenden Buslinie M 27.

Generell muss in der Turmstraße darauf geachtet werden, dass durch die Neuaufteilung des Straßenraums nicht die Gehsteige noch weiter eingeengt werden. Dem Geschäftsstraßencharakter mit Schankvorgärten sowie viel Fußgänger-, Lade- und Lieferverkehr muss Rechnung getragen werden, [...]




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IGEB Stadtverkehr

aus SIGNAL 6/2017 (Dezember 2017 / Januar 2018), Seite 13-15

 

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