Nahverkehr

Umsteigen am S-Bahnhof Witzleben

In "rekordverdächtiger" Zeit ist es gelungen, die Umsteigebeziehungen zwischen der S-Bahn und den Buslinien X34, X49,139 und 149 zu verbessern.

Nachdem 1993 der S-Bahnhof Witzleben wieder in Betrieb genommen wurde, sind unlängst die Bushaltestellen auf die Ostpreußenbrücke an die Eingänge des S-Bahnhof verlegt worden. Damit verkürzt sich der Umsteigeweg erheblich.

Ähnliches konnte man vor einigen Jahren bei der Inbetriebnahme des U-Bahnhofs Hermannstraße beobachten. An diesem Umsteigepunkt hatte man aufwendige Zugangsbauwerke zur Hermannstraßen-Brücke gebaut, um kurze Umsteigewege zur Buslinie 144 zu schaffen. Bei der Eröffnung des U-Bahnhof stellte man dann überrascht fest, daß der Straßenbelag der Hermannstraßen-Brücke nicht für eine Bushaltestelle geeignet war. Erst nach massiven Protesten (unter anderem die IGEB und der Landesrechnungshof) wurden die erforderlichen Nacharbeiten vorgenommen.

An der BVG lag es nicht, daß die Verlegung so lange dauerte. Warum das Procedere am S-Bahnhof Witzleben über ein halbes Jahrzehnt dauern mußte, versteht nur, wer sich länger mit der Berliner Verkehrspolitik beschäftigt.

Denn Lippenbekenntnisse für den ÖPNV sind in Berlin wohlfeil, allein mit den konkreten Maßnahmen, die eine Menge Arbeit im Detail bedeuten, läßt man sich gern etwas Zeit.

IGEB, Abteilung Stadtverkehr

aus SIGNAL 8-09/1999 (Dezember 1999), Seite 18

 

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