Überregional

DB AG-Preissystem: Anpassung an Kundenwünsche ist richtiger Weg

Mit der Senkung der Stornogebühren von bis zu 45 Euro auf einheitlich 15 Euro bei den Frühbucher-Tarifen Plan & Spar wird ein wesentlicher Kritikpunkt des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (DBV) am neuen Preissystem der Deutschen Bahn AG abgemildert.

„Die ersten Korrekturen am Preissystem im Personenverkehr bringen die Deutsche Bahn ins richtige Gleis Richtung Kunde" stellt der Präsident des Deutschen Bahnkunden-Verbandes Gerhard J. Curth fest. Begrüßt wird die Bereitschaft des Bahnvorstandes, das Preissystems einer schnellen Überprüfung zusammen mit Externen, unter anderem dem DBV, zu unterziehen.

Eine Bahncard mit 50 Prozent Ermäßigung für spontane Einzelreisen und die Vereinfachung der Frühbucherrabatte werden damit wieder in den Raum gestellt. Beide Punkte unterliegen weiterhin der Kritik zahlreicher Bahnkunden, die sich beim DBV beschweren. Als sinnvoll bewertet der DBV das Festhalten am Vorstandsvorsitzenden Hartmut Mehdorn. „Eine Änderungen der Leitungsstruktur würde zu einem völligen Umbruch der Organisation, die zuerst auf dem Rücken der Kunden ausgetragen werden würde, führen," gibt Curth zu bedenken. Hartmut Mehdorn befindet sich mit seiner Bereitschaft zu Korrekturen unter Einbeziehung der Kundenvertreter dagegen auf dem richtigen Weg.

Der neue DB-Vorstand Personenverkehr, Dr. Karl-Friedrich Rausch, wird am 13. Juni 2003 in Frankfurt am Main mit DBV-Präsident zusammentreffen.

Verwundert zeigt sich Verbandspräsident Curth über die Verkehrspolitiker Albert Schmidt (Bündnis 90/Grüne) und Stephan Husberg (SPD), die im Zusammenhang mit Kundenwünschen den Zeigefinger erheben. „In ihren früheren Funktionen als Staatssekretär beim Bundesverkehrsministerium bzw. Mitglied des DB-Aufsichtsrates haben Hilsberg und Schmidt unsere Hinweise ignoriert, "erinnert Curth an ihre frühere Untätigkeit bei Kundenbelangen.

DBV Bundesverband

aus SIGNAL 3/2003 (Juni/Juli 2003), Seite 6

 

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