Aktuell

3 S und 2 S arbeiten weiterhin zusammen

Ende Dezember 2003 wurde zwischen der Deutschen Bahn AG und der Arbeitsgemeinschaft der Bahnhofsmissionen ein neuer Rahmenvertrag unterzeichnet. Er sichert den Bahnhofsmissionen weiterhin Standort und Infrastruktur.

99 Bahnhofsmissionen arbeiten derzeit in den Bahnhöfen der Deutschen Bahn AG. Nach der Unterzeichnung des Rahmenvertrages werden nun nach und nach für alle 99 Einrichtungen Einzelverträge abgeschlossen.

Bahnhofsmissionen gibt es seit 110 Jahren in Deutschland und in den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Aufgaben sehr gewandelt. Roland Knüppel von der Konferenz für Kirchliche Bahnhofsmissionen in Deutschland (BAGK) drückt dies so aus: „Unser Begleitservice unterstützt schwache oder behinderte Menschen beim Ein- und Aussteigen und holt alleinreisende Kinder sicher und zuverlässig vom Zug ab. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter packen dort an, wo es nötig ist."

Häufig gehören heute Menschen, die die Hilfe der Bahnhofsmissionen in Anspruch nehmen, nicht zu den Kunden der Eisenbahn. Dennoch helfen auch ihnen die Bahnhofsmissionen weiter. Der DBV erkennt ausdrücklich das soziale Engagement der DB AG an, sind die Missionen doch mietfrei untergebracht, brauchen keine Neben- und Betriebskosten zu zahlen und auch die Kosten für die Instandhaltung der Räume werden durch DB Station & Service getragen. Willi Meurer, Leiter des Bereichs Verkehrsstation bei der DB: „Die Bahnhofsmissionen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Bahnhöfe."

Die 3 S-Zentrale der DB AG, zuständig für Service, Sicherheit und Sauberkeit, arbeitet mit den „2 S-Zentralen", den Bahnhofsmissionen, die sich um Sozialarbeit und Seelsorge kümmern, also auch weiterhin zusammen. Vor einigen Jahren hatte sich das noch anders angehört!

DBV Bundesverband

aus SIGNAL 1/2004 (Februar/März 2004), Seite 5

 

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