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Positives Signal aus Bonn

Finanzierung der S-Bahn nach Hennigsdorf gesichert

Spatenstich
Das Foto zeigt den damaligen Verkehrssenator Herwig Haase am S-Bf Schulzendorf beim symbolischen Spatenstich für den Beginn der Bauarbeiten zur Wiederinbetriebnahme der S-Bahn von Tegel nach Hennigsdorf. Nachdem sich dieser „Baubeginn“ vom 14. August 1995 als Wahlkampf betrug entpuppt hatte, schöpften die Fahrgäste aufgrund der Pressemitteilung vom 27.3.1996 neue Hoffnung. Vergeblich, es wird noch immer nicht gebaut! Skeptiker erwarten, daß die S-Bahn nun erst 1999 (!) wieder nach Hennigsdorf fahren kann. Foto: Marc Heller

Der Bund steht zu seinem Versprechen, den S-Bahn-Lückenschluß zwischen Berlin und Hennigsdorf schnellst möglich zu realisieren. Für die Wiederherstellung der Strecke steht entsprechend einer jetzt von Bund und Deutscher Bahn AG Unterzeichneten Vereinbarung ein Gesamtbetrag von 355 Millionen DM zur Verfügung. Das teilte am Mittwoch das Bundesverkehrsministerium in Bonn mit.

Bei der S-Bahn Berlin GmbH wurde die Mitteilung positiv aufgenommen. Dr. Axel Nawrocki, Vorsitzender der Geschäftsführung, erklärte: "Der finanzpolitische Knoten ist gelöst. Wir rechnen nunmehr mit einer zügigen Realisierung des Projektes. Die Verbindung von Tegel nach Hennigsdorf ist von hohem verkehrspolitischen Wert. Wir erwarten über 10.000 Fahrgäste täglich."

Der Bau der für die Region Hennigsdorf wirtschaftlich sehr wichtigen S-Bahn-Verbindung erfolgt im Rahmen der von der Bundesregierung zugesicherten Wiederherstellung des S-Bahn-Netzes von 1961.

S-Bahn Berlin GmbH

aus SIGNAL 7/1996 (Oktober 1996), Seite 8

 

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