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Der Berliner Fahrgastverband IGEB hat sich
seit Jahren bei Streiks im öffentlichen Verkehr
Zurückhaltung auferlegt, da das grundgesetzlich
gesicherte Streikrecht auch Arbeitnehmern
bei Bahnen und Bussen zugestanden
werden muss.
Aber es gibt Streiks, bei denen das Agieren
der Gewerkschaften aus Fahrgastsicht vollkommen
unverhältnismäßig ist und dann
doch kritisiert werden muss. Das trifft auf die
diesjährigen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr
im Land Brandenburg zu. Bei jedem
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Streik im Bahn- und Busverkehr versichern die
Gewerkschaften natürlich, dass sie nicht die
Fahrgäste, sondern die Arbeitgeber treffen
wollen. Das ist so richtig wie falsch, denn die
Gewerkschafter wissen genau, dass sie mediale
Aufmerksamkeit für ihre Forderungen nur
mit leidenden Fahrgästen erreichen.
Unredlich ist diese gewerkschaftliche Rhetorik
aber, wenn – wie im Land Brandenburg
geschehen – Verdi Warnstreiks durchführt,
die nicht wenige, sondern 10 Stunden dauern,
und die am Vorabend erst so spät angekündigt
werden, dass die betroffenen Eltern keine
Möglichkeit mehr haben, Fahrdienste für ihre
Schulkinder zu organisieren oder in Absprache
mit dem eigenen Arbeitgeber später zur Arbeit
zu kommen.
Dann übertönt der Ärger die laut Umfragen
von vielen Brandenburgern anfangs als berechtigt
empfundenen Verdi-Forderungen.
Berliner Fahrgastverband IGEB
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