Jan Gympel

Hamburg hat das geringste Tramunfallrisiko

Jahrelang erforschten die deutschen Versicherer Unfälle mit Straßenbahnbeteiligung. Das für sie offenkundig überraschende Ergebnis: Schuld an solchen Unfällen sind meist Autofahrer oder Fußgänger. Die Schlussfolgerung: Bei der Tram muss sich manches ändern!?

2016 stellte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine Studie der „Unfallforschung der Versicherer (UDV)“ vor, deren wesentliche Ergebnisse auch sogleich von den Medien wiedergegeben wurden. In der Regel ohne viel über das Berichtete nachzudenken, es gar kritisch zu hinterfragen, sondern schlicht die Pressemitteilung umzuschreiben. Zumal diese mit „Unfallrisiko Straßenbahn“ eine schöne, da alarmierende Überschrift besaß. Der RBB schlagzeilte auf seiner Website denn auch sogleich: „In Berlin gibt es viele schwere Straßenbahnunfälle“.

„Erstmals für Deutschland wurden Straßenbahnunfälle so umfassend untersucht“, verkündete der GDV weiter. 4100 Tramunfälle aus 58 deutschen Städten im Zeitraum 2009 bis 2011 habe man analysiert. „Das kommt einer Vollerhebung gleich.“ Löbliches Ziel dieses Vorhabens: „herauszufinden, wie, wo und wann die verschiedenen Verkehrsteilnehmer in Unfälle mit Straßenbahnen verwickelt sind, welche Folgen diese Unfälle haben und welche Maßnahmen dagegen helfen können.“

Bei ihrer Forschung fanden die Wissenschaftler Erstaunliches heraus: „Schon wegen des hohen Gewichts der Fahrzeuge und dem anderen Bremsverhalten sind Kollisionen mit Straßenbahnen insgesamt deutlich [...]




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Jan Gympel

aus SIGNAL 2/2017 (Mai 2017), Seite 30

 

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