Aktuell

Wer getroffen ist, schreit laut auf!

VCD-Pressedienst zur eigenen Umfrageaktion:

„Wenngleich das Ergebnis nicht repräsentativ für alle Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer ist, zeigt die Musterbriefaktion des VCD ganz deutlich: Das neue Preissystem der Bahn schafft nicht nur Gewinner sondern viel mehr Verlierer als die Bahn bisher angibt."

Pressedienst der DB AG:

„Der so genannte 'Profiltest' des Verkehrsclub Deutschland zum neuen Preissystem der Bahn ist in keiner Weise repräsentativ. Bahnchef Hartmut Mehdorn: 'Ich bin es wirklich leid, dass sich offensichtlich jeder mit handgestrickten Amateur-Umfragen zum seriösen Kritiker an dem neuen Preissystem hochstilisieren kann. Unsere Zahlen ... sprechen eine ganz andere Sprache. Ebenso die von unabhängigen und seriösen Instituten vorgenommenen repräsentativen Umfragen."

****

Aus der Untersuchung der Stiftung Warentest:

Fahrplanauskünfte mit Preisinfo

„... Die Bahn verspricht für ihr neues Tarifsystem: Viele werden 'billiger reisen'. Doch unser Preisvergleich zeigt: Viel zu oft müssen die Kunden draufzahlen." „Die Stiftung Warentest hat einen realitätsnahen Preisvergleich durchgeführt und die besten aller Angebote mit den günstigsten neuen verglichen - für mehr als 800 Reisen - jeweils mit und ohne Plan & Spar-Sondertarifen, insgesamt also über 1600 Preisvergleiche. Je nach Personenkreis verändern sich die Preise teilweise erheblich. Preistreiberei bei Interregio-Umwidmung, halber Bahncard-Rabatt. Der Gipfel an Kundenferne sind bis zu 45 Euro Strafgebühren für Fahrgäste, dien ihre Reisepläne kurzfristig ändern müssen. So werden an Flexibilität gewöhnte Autofahrer, die als Umsteiger gewonnen werden sollen, ebenso vergrault wie Stammkunden."

Reaktion der Deutschen Bahn AG:

„Das insgesamt negative Urteil der Stiftung basiert auf Einzelbeispielen, die bewusst ausgewählt wurden, um ein verzerrtes Bild zu zeichnen. Und da ist es natürlich einfach, mit ein paar hundert Verbindungen von insgesamt 22 Millionen möglichen Relationen ein negatives Ergebnis herbeizutesten. Besonders peinlich wird das für die Tester, wenn sie das auch noch mit Dingen vermengen, die mit dem neuen Preissystem nichts zu tun haben, nur um zu möglichst schlechten Ergebnissen zu kommen. So wurde die Abschaffung der Interregios bereits lange vor Einführung des neuen Preissystems beschlossen und sukzessive umgesetzt."

aus SIGNAL 6/2002 (Januar 2003), Seite 7

 

Die Jahrgänge



Die SIGNAL-Jahrgänge in der Übersicht:

» 2017
» 2016
» 2015
» 2014
» 2013
» 2012
» 2011
» 2010
» 2009
» 2008
» 2007
» 2006
» 2005
» 2004
» 2003
» 2002
» 2001
» 2000
» 1999
» 1998
» 1997
» 1996
» 1995
» 1994
» 1993
» 1992
» 1991
» 1990
» 1989
1988
1987
1986
1985
1984
1983
1982
» 1981
1980
ANZEIGE

aktuelles Heft

TitelbildOktober 2017

komplettes Heft »

Die Themen der aktuellen Ausgabe 04/2017:

» Quo Vadis VBB-Tarif?
» Der grenzenlose Tarif
» Zur Funktionsweise der OV-chipkaart
» Chipkarte in Dänemark
» Wichtigste Etappe beim Ostkreuz-Umbau geschafft
» S‑Bahn-Linien werden neu geordnet
» Gelungene Notlösung
» Erst ein Mal wurde der Fehler korrigiert
» Die Stammbahn für die ganze Region
» Darß wars noch lange nicht!
» In nur 3 ½ Stunden von Berlin nach Breslau
» Bahnhöfe des Jahres 2017
» Dieselskandal: Eine europäische Lösung muss her
» Mitnahme von nicht eigenen Kindern und Enkelkindern



neu hier?
Links lesen Sie einen Artikel aus dem Internetarchiv der Fachzeitschrift Signal, die sich mit Verkehrspolitik für Berlin und Deutschland auseinandersetzt.

Auf signalarchiv.de finden Sie zusätzlich zu ausgewählten Artikeln aus dem aktuellen Heft auch viele ältere Artikel dieser Zeitschrift.





Kontakt - Abo - Werbung - Datenschutz - Impressum
  © GVE-Verlag / signalarchiv.de / holger mertens 2008-2013 - alle Rechte vorbehalten