Fernverkehr

Alle Jahre wieder: Die DB-Fahrpreisänderungen 2016

Wie immer am zweiten Sonntag im Dezember gab es auch am 11. Dezember 2016 den jährlichen Fahrplanwechsel. Und wie immer nutze die Deutsche Bahn das für ein paar, dieses Mal eher unscheinbar wirkende Änderungen bei den nationalen und internationalen Tarifen. Tatsächlich ist es aber die Fortsetzung einer gravierenden strukturellen Fehlentwicklung.

International

Deutsche Bahn schränkt Reisefreiheit ein

Bei internationalen Fahrkarten über 100 km erfolgt eine Verkürzung der maximalen Geltungsdauer. Seit 11. Dezember gilt ein Fahrschein zum Flexpreis oder Sparpreis Europa nur noch maximal 4 Tage! Dabei ist es unerheblich, ob das Ticket für eine Hin-und-Rückfahrt oder nur für eine Richtung gilt. Wer also mal nicht nur ein verlängertes Wochenende ins Ausland reist, benötigt für jede Fahrt eine separate Fahrkarte. Somit fallen bei einem Stornierungsfall ggf. auch zwei Storno-Entgelte an.

Einst konnte man mit einer internationalen Fahrkarte mit einer Gesamtgeltungsdauer von zwei Monaten quer durch Europa und zurück reisen. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2009 wurde diese auf einen Monat halbiert und im Dezember 2013 nochmals auf 15 Tage reduziert. Jetzt sind es also nur noch vier.

Für Fahrkarten bis 100 km bleibt die Geltungsdauer unverändert bei einem Tag.

Schwerbeschädigtenbegleitung ausgeweitet

In Deutschland kann jeder Schwerbeschädigte mit amtlichem Ausweis, der den Vermerk „die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen“ oder „die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson ist nachgewiesen“ enthält (das „B“ oder „BN“ dürfen nicht gelöscht sein), eine kostenfreie Begleitperson mitnehmen. Im grenzüberschreitenden Verkehr gab es [...]




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Berliner Fahrgastverband IGEB

aus SIGNAL 6/2016 (Dezember 2016/Januar 2017), Seite 13

 

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