Titelthema urbane Seilbahnen

Seilbahngeschichte in Berlin

Die Seilbahn auf der Internationalen Gartenschau 2017 ist keinesfalls die erste ihrer Art in Berlin. Bereits vor 60 Jahren war eine Seilbahn mitten in der Stadt für den Personentransport in Betrieb.

Seilbahn vom Funkturm nach Potsdam

Seilbahnstation
Die Interbau-Seilbahn lockte 1957 viele Besucher zur Seilbahnstation am Zoo. 1958 wurde sie wegen „Unwirtschaftlichkeit“ abgebaut. Foto: K. Schreck/Sammlung S. Hilkenbach

Bereits 1928/29 verfolgte der Konstrukteur Krukenberg Pläne für eine Seilbahn vom Funkturm in Charlottenburg über die Havelgebiete nach Potsdam, und er erhielt von den städtischen Behörden Unterstützung. Die Wirtschaftskrise verhinderte aber die Ausführung.

Die Interbau-Seilbahn

Am 1. Mai 1957 wurde eine Seilbahn über das Gelände der „Internationalen Bauausstellung“, die das Gelände des heutigen Hansaviertels umfasst, eröffnet. Die Seilbahn war das erste „Bauwerk“, das auf der Interbau eingeweiht wurde. Gebaut wurde die Bahn von der „Allgäuer Bergbahn-Baugesellschaft“ als „Einseilumlaufbahn mit abkuppelbaren zweisitzigen Sesseln nach Bauart der »Ludwig v. Roll´schen Eisenwerke in Bern«“. Inhaber war die Firma Carry Groß.

Seilbahnwärter
Ähnlich wie bei einem alpinen Sessellift saßen die Fahrgäste im Freien mit einem kleinen Dach. Der Seilbahnwärter half beim Einsteigen. Foto: K. Schreck/Sammlung S. Hilkenbach

Auf der 1,349 Kilometer langen Strecke konnte man während der Interbau an den Bauwerken und Grünflächen entlangschweben. 95 Gondeln in Form von Sessellift-Doppelsitzen schwebten in 5 bis 12 m Höhe zwischen dem Bahnhof Zoo und dem Schloss Bellevue. Über [...]




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Andreas Jüttemann und Florian Müller

aus SIGNAL 1/2017 (März 2017), Seite 9-10

 

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