Regionalverkehr

Wriezener Bahn muss attraktiver werden
Potenzial wird noch nicht genutzt

Auf den meisten von und nach Berlin führenden Bahnstrecken gibt es ein attraktives Regionalzugangebot mit hohen und noch wachsenden Fahrgastzahlen. Doch die Wriezener Bahn führt seit jeher eher ein Schattendasein, obwohl sie nicht nur Berlin mit den Friedhöfen in Friedrichsfelde, Marzahn und Ahrensfelde auf dem Weg nach Wriezen verband, sondern auch weiter über die Oder führte. Die Einführung des Berliner Vororttarifes wurde 1913 allerdings verweigert, womit die sonst umlandtypische Entwicklung der Gemeinden entlang der Bahnachsen entlang der Wriezener Bahn ausblieb.

Erst 1938 erfolgte die Aufnahme bis Werneuchen in den Vororttarif. Zugleich wurden große Pläne geschmiedet: Die S-Bahn sollte bis Ahrensfelde auf eigenen Gleisen ausgebaut und im Mischbetrieb bis Werneuchen verlängert werden. Die damals modernen Dieseltriebwagen waren für die schnelle Verbindung zwischen Berlin, Wriezen und Königsberg (Neumark), dem heutigen Chojna, angedacht. Der Zweite Weltkrieg verhinderte dies.

Die Entwicklung nach 1945

Bahnhofsgebäude
In Werneuchen bietet der Nullknoten mit kurzen Umsteigewegen zwischen Bahn (links) und Bussen (rechts) gute Voraussetzungen, doch das Bus-Angebot ist ausbaufähig. Statt im PlusBus-Standard fährt der Anschlussbus nach Bad Freienwalde nur alle zwei Stunden. Foto: Tom Gerlich

An den einstigen Wriezener Bahnhof in Berlin erinnert heute noch ein Straßenname in der Nähe des Ostbahnhofs. Bahnintern hat er als Bahnhofsteil überlebt und besteht heute noch aus einem Gleis parallel zur Helsingforser Straße, das der Anbindung des Talgo-Werkes an der Warschauer Straße dient. Mit dem Ausbau des Biesdorfer Kreuzes bis 1971 wurde die alte Streckenführung [...]




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IGEB S-Bahn und Regionalverkehr

aus SIGNAL 2/2017 (Mai 2017), Seite 12-13

 

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