Fernverkehr

Schienenverkehr Deutschland—Polen: Ausbau bleibt hinter den Erfordernissen zurück

Am 11. Juni 2018 fand der dritte Deutsch-Polnische Bahngipfel statt. Während der Polen-Koordinator der Bundesregierung, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke, diesen als wichtigen Teilerfolg bezeichnete, sind die Ergebnisse aus Fahrgastsicht eher ernüchternd.

Im Folgenden ist der Arbeitsstand zu den derzeit geplanten bzw. in Bau befindlichen Projekten im grenzüberschreitenden Schienenverkehr Deutschland—Polen beschrieben. Weiterhin werden aus Fahrgastsicht Maßnahmen notwendiger Verbesserungen aufgezeigt.

Berlin—Angermünde—Szczecin (Stettin)

In dieser Relation verkehren die Züge bislang leider nicht mit einem leicht merkbaren Fahrplantakt. Immerhin werden drei umsteigefreie Zugpaare zwischen Berlin-Gesundbrunnen und Szczecin Głowny (Stettin Hbf) angeboten.

alttag
Breslau Hbf. Mit der Nightjet-/Eurocity-Verbindung Berlin—Wien/Budapest/Przemyśl besteht seit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 u. a. wieder eine täglich verkehrende Direktverbindung Berlin—Wrocław (Breslau). Die inzwischen deutlich verbesserte Infrastruktur wird hoffentlich bald für weitere Verbesserungen des Angebots genutzt. Foto: Christian Schultz

Im August 2017 wurden seitens des Geschäftsbereichs DB Netz AG die Ausbaupläne für den Projektabschnitt Angermünde—Grenze Deutschland/Polen (D/PL) vorgestellt. Eine weitsichtige Planung war dies leider nicht, da die Strecke zwar für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut und elektrifiziert werden sollte, aber weiterhin mit eingleisigem Betrieb.

Erst massive Proteste haben hier zu einem Umdenken geführt. Auch der Deutsche Bahnkunden-Verband und der Berliner Fahrgastverband IGEB haben den lediglich eingleisigen Ausbau der Abschnitts Passow—Grenze D/PL kritisiert. Um attraktive [...]




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Deutscher Bahnkunden-Verband und IGEB Fernverkehr

aus SIGNAL 5-06/2018 (Dezember 2018/Januar 2019), Seite 50-52

 

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